Attraktivste Investionsstandorte für Bergbauunternehmen: Chile weiterhin führend in Lateinamerika

05.03.16 Aktuelles, Bergbau

Chile belegt Platz zwölf von weltweit 112 Standorten im Ranking der attraktivsten Länder für Investitionen von Bergbauunternehmen. Damit hat es laut der neuesten Studie des kanadischen Fraser-Instituts zwei Plätze eingebüßt. Dennoch bleibt das Andenland führend in Lateinamerika, wo es weit vor allen anderen Bergbaustandorten liegt.

Das Ranking der Investitionsstandorte wird von Australien, Kanada und den USA angeführt. In Lateinamerika haben 2015 mehrere Länder Punkte im Vergleich zum Vorjahr verloren. Peru rutschte 10 Plätze ab und steht nun an 36. Stelle, gefolgt von Mexiko auf Platz 37. Im Mittelfeld liegen Kolumbien (55), Brasilien (56) und Nicaragua (65), auf unteren Plätzen Salta in Argentinien (71), Panama (74), San Juan in Argentinien (75) und die Dominikanische Republik (81).

Der Index des Fraser-Instituts kombiniert die Wahrnehmung der politischen Rahmenbedindungen (40 Prozent) mit der internationalen Relevanz der Rohstoffvorkommen der jeweiligen Standorte (60 Prozent).

Chile hatte im Jahr 2013 mit Platz vier seine beste Positionierung erreicht. 2015 lag es auf Platz zehn. 

Quelle: Diario Financiero