Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Berufsbildung

06.02.18 Aktuelles

Eine 19-köpfige Delegation mit Vertreterinnen und Vertretern von chilenischen Ausbildungseinrichtungen, Verbänden, Kammern und Stiftungen besuchte in Bonn iMOVE, eine Initiative zur Internationalisierung deutscher Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen. Die Delegation informierte sich über Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Berufsbildung und über Möglichkeiten, mit deutschen Anbietern von Aus- und Weiterbildung zu kooperieren.

Das Programm der Delegation startete in Karlsruhe mit dem Besuch der Messe LEARNTEC, um sich über aktuelle technische Möglichkeiten zur digitalen Aus- und Weiterbildung zu informieren. Teil des Programms war auch der Besuch von Aus- und Weiterbildungsanbietern, um mehr über die Gestaltung von Lernortkooperationen mit deutschen Aus- und Weiterbildungsanbietern zu erfahren.

Chile steht aktuell vor wichtigen Weiterentwicklungen im Bereich der beruflichen Bildung. Einige Schulen bilden bereits dual aus und eine Lernkooperation vor Ort findet teilweise statt. Die chilenische Industrie hat ein großes Interesse an einer Zusammenarbeit im Aus- und Weiterbildungsbereich mit deutschen Einrichtungen, um den Fachkräftemangel ausgleichen zu können. Insgesamt aber ist die Zusammenarbeit noch nicht stark ausgeprägt. Außerdem beklagt die Industrie, dass die Schulen sich nicht an die Bedürfnisse der Unternehmen richten würden.

Organisiert und begleitet wurde die Delegation von der Deutsch-Chilenischen Industrie- und Handelskammer in Zusammenarbeit mit dem Scout für Entwicklungszusammenarbeit der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe.