Bergbau im Aufwind – Hohe Investionen erwartet

24.01.18 Aktuelles, Bergbau

Nach Jahren der Krise startet der chilenische Bergbau 2018 erneut durch: Auf 6 Prozent wird der Zuwachs der Branche geschätzt. Dabei setzt das Land verstärkt auf Lithium und die Digitalisierung der Prozesse. Der deutsche Pavillon bei der Expomin ist bereits ausverkauft, aber wir zeigen Ihnen, wie Sie trotzdem dabei sein können.

Angesichts der wieder steigenden Rohstoffpreise atmet die Branche auf und bereitet sich auf die Erhöhung der Produktion vor. Für den Zeitraum bis 2026 sollen 47 Projekte in Höhe von rund 65 Milliarden Dollar starten, davon 13 in der Region Atacama. Gleichzeitig steht der Sektor vor der dringenden Herausforderung der Produktivitätssteigerung bei gleichzeitiger Ressourcenschonung, was die Investition in modernste Technologie unabdingbar macht.

Zudem hat Chile klare Zeichen für die Erweiterung des Lithiumabbaus gesetzt, um der steigenden internationalen Nachfrage nach Batterien für elektrisch betriebene Fahrzeuge nachzukommen. So soll die Produktion bis 2025 um das Vierfache ansteigen und mindestens 216.000 Tonnen LCE (Lithium Carbonate Equivalent) betragen. Dazu haben die Wirtschaftsförderagentur Corfo und das Bergbauunternehmen SQM Mitte Januar ein Abkommen unterschrieben. Corfo-Präsident Eduardo Bitran hält zur Erreichung dieser Zielvorgaben Investitionen in Höhe von 1 Mrd. Dollar für notwendig.

Die steigende Nachfrage nach Digitalisierung spiegelt sich auch in der Expomin 2018 wider. Vom 23. bis 27. April findet die wichtigste Bergbaumesse Lateinamerikas in Santiago mit hoher deutscher Beteiligung statt. Der deutsche Pavillon ist bereits ausgebucht.

Falls Sie noch eine Möglichkeit suchen, dennoch auf der Expomin 2018 Präsenz zu zeigen, können Sie noch bis zum 31. Januar Ihr Unternehmensprofil für den Lieferanten-Guide der AHK Chile einreichen.