Chile kauft Medizintechnik fast nur im Ausland

15.12.17 Aktuelles

Angekündigte Investitionen kommen nur schleppend voran.

Die chilenische Regierung hat sich im Gesundheitssektor viel vorgenommen. Allerdings kommt sie den Versprechen nicht in der vorgesehenen Zeit nach. Die Krankenhausinfrastruktur ist oft mangelhaft. Außer dem Staat erwerben private Betreiber Medizintechnik. Deutsche Lieferanten haben wegen des hervorragenden Images gute Chancen, berücksichtigt zu werden. Die wichtigsten mit Deutschland konkurrierenden Bezugsländer sind die USA und China.

Santiago de Chile (GTAI) - Das Versprechen der aktuellen Regierung unter Präsidentin Michelle Bachelet lautete, den Zugang zur medizinischen Versorgung zu verbessern. Sie hatte bei ihrem Amtsantritt 2014 die größten staatlichen Investitionen in der Geschichte des Landes angekündigt: Etwa 4 Mrd. US$ waren bis zum Ende der Amtsperiode 2018 für den Sektor eingeplant. Bis dahin sollten 20 neue Kliniken fertig sein, 20 weitere sich im Bau befinden und wiederum 20 in den Phasen der Ausschreibung und der technischen Studien. Für die Erst- und Notfallversorgung waren 132 neue Einrichtungen geplant, zudem 100 Gesundheitszentren für Familien und Gemeinden. Allerdings sind zum Jahresbeginn 2017 nur 10 der 20 Krankenhäuser in Betrieb. Von den 100 Familiengesundheitszentren sind 16 eröffnet und weitere 30 im Bau.

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