Informationsreise nach Deutschland: Dezentrale Energieversorgung für ländliche Regionen in Chile

15.03.17 Aktuelles, Energie & Nachhaltigkeit

Vom 24. bis 28. April 2017 findet eine Informationsreise zum Thema „Dezentrale Energieversorgung für ländliche Regionen in Chile“ statt.

Im Rahmen der Reise werden sich chilenische Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft über das Thema informieren und deutsche Unternehmen besuchen. 

Die Reise wird organisiert von der energiewaechter GmbH als Durchführer der Exportinitiative Energie in Zusammenarbeit mit der AHK Chile. Sie führt nach Berlin und  Brandenburg und schließt mit einem Besucher der Hannover Messe ab.  


Zielmarkt Chile

Die chilenische Regierung strebt an, den momentanen Anteil von 9% der Erneuerbaren Energien am Strommarkt bis 2025 auf 20% anzuheben. Der Markt für regenerative Energien und der Ausbau der Verteilungsnetze wachsen somit stark, besonders der ländliche Raum hat ein großes Potential. Da die Regierung weitere Landflucht in die Großstädte verhindern möchte, fördert sie insbesondere die Entwicklung des ländlichen Raums und eine Dezentralisierung der Energieversorgung. Diese Fördermaßnahmen umfassen beispielsweise das staatliche Solardachprogramm, das den Photovoltaikmarkt auch für kleinere PV-Anlagen und den Eigenverbrauch weiter vorantreiben soll, und gelten seit Oktober 2014 auch für Aufdach-PV-Anlagen. Über das Solardachprogramm hinaus gibt es zahlreiche kleinere Förderprogramme, die von konkreten kommunalen Projekten (Solardächer für sozial schwache Bevölkerung) bis hin zur Durchführung von Machbarkeitsstudien oder der Entwicklung von Prototypen reichen. In verschiedenen Regionen kann es zusätzlich noch eine gesonderte Gesetzgebung geben, die die Implementation von EE fördert.

Weitere Informationen bei Ferdinand Elsäßer, energiewaechter GmbH, fe@energiewaechter.de, oder Stefan Fritz, Project Manager Project Manager Energy & Environment AHK Chile, sfritz@camchal.cl