Sieben gute Gründe, um 2018 in Chile zu investieren

02.05.18 Aktuelles

Sie sind an einem Markteintritt in Chile interessiert? Dann ist jetzt der beste Zeitpunkt.

1. Verdoppelung des BIP-Wachstums

Für 2018 und 2019 hat die Zentralbank eine Verdoppelung des BIP-Wachstums prognostiziert. Die Wachstumsrate soll zwischen 3,0 und 4,0 Prozent betragen.

2. Platz 1 für Investitionen in Lateinamerika

Die Investitionen sollen nach Ankündigung des im März angetretenen konservativen Präsidenten Sebastián Piñera in den kommenden vier Jahren jährlich zwischen 6 und 7 Prozent steigen. Eine im Januar durchgeführte Umfrage der Anwaltskanzlei Baker McKenzie unter 125 Investoren in Nordamerika, Europa und Asien bestätigt diesen Trend. Sie hat Chile auf Platz 1 für zukünftige Investitionen in Lateinamerika noch vor Brasilien und Mexiko positioniert. Die Studie ergab zudem, dass die Pazifik-Allianz (Chile, Kolumbien, Mexiko und Peru) immer stärker die Aufmerksamkeit ausländischer Investoren erregt.

3. Die Wirtschaftsstruktur wird breiter aufgestellt

Regierungsprogramme fördern den Einzug von Spitzentechnologien unter anderem in die Solar-, die Lebensmittel- und Superfoodindustrie und die Bauwirtschaft. Experten sehen in der Maschinenbauindustrie großes Potenzial für die Bereiche Robotik, Sensorik, Elektronik, Automatisierungs- und Sicherheitslösungen sowie Ressourceneffizienz.

4. Start-up-Boom

Unter den OECD-Ländern ist Chile das Land mit den meisten Neugründungen. Zwischen Januar und Oktober 2017 sind 98.921 neue Firmen gegründet worden. Start-ups in Chile erhielten 2016 mit 5 Milliarden US-Dollar die bisher höchste Summe an Finanzierungskapital. Wegen des Start-up-Booms wird Santiago auch "Chilecon Valley" genannt. Start-ups aus aller Welt können sich alljährlich bei einer Ausschreibung um Fördermittel bewerben. Beim Wettbewerb Anfang 2018 wurden 40.000 USD pro Firma vergeben.

5. Steuererleichterungen für Unternehmen und Abbau von Bürokratie

Als eine seiner ersten Amtshandlungen hat Staatspräsident Sebastian Piñera die Rückkehr zum alten Steuersystem angekündigt, was Steuererleichterungen für die Unternehmen bedeutet. Zudem hat sich die neue Regierung die Modernisierung des Staatsapparats vorgenommen, wozu die Digitalisierung aller Verfahren gehört.

6. Steigende Kupfer- und Rohstoffpreise

Die neue Dynamik wieder steigender Kupfer- und Rohstoffpreise soll dazu genutzt werden, um den Bergbausektor nachhaltiger und effizienter zu gestalten und sich als Lieferant von emissionsarmen Schlüsselrohstoffen zu profilieren. So wird verstärkt an der Entwicklung und dem Einsatz von Solarenergietechnologien zur Unterstützung der Kupfer- und Lithiumindustrie gearbeitet. Das Potenzial für innovative Industrieanwendungen, Prozessoptimierung und Sektorkoppelung ist groβ.

7. Neue Tendenzen mit Potenzial für deutsche Technologie

In mehreren Bereichen haben sich Entwicklungen ergeben, die für deutsches Know-how interessant sind. Dazu gehören der Aufbau einer Recyclingindustrie, Solaranwendungen aller Art, sowie Energieeffizienz in der Industrie als auch in Gebäuden, aber auch das einer neuen Lebensmittelindustrie mit einer Fokussierung auf Super-Food und funktionelle sowie Bio-Produkte. Nicht zuletzt steigt durch zahlreiche Freihandelskommen die Bedeutung des Exports und damit der Logistikbranche immer stärker. Neue technologische Lösungen werden benötigt. Stichwort: Logistik goes Industry 4.0.

IHK-Sprechtage im Mai

In vier Bundesländern haben Sie im Mai die Gelegenheit, aus erster Hand Näheres über die Chancen für den Markteintritt in Chile zu erfahren. Die stellvertretende Geschäftsführerin der AHK Chile, Johanna Sternberg, wird bei vier IHK-Sprechtagen vertreten sein. Nutzen Sie die Gelegenheit!