Wachstumsmärkte in Lateinamerika

Argentinien

Argentinien

Exporte sollen Argentiniens Konjunktur wieder ankurbelnArgentinien gehörte in der vergangenen Dekade zu den weltweit wachstumsstärksten Volkswirtschaften. Nach Überwindung der Wirtschafts- und Finanzkrise von 2001/02 wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 2003 bis 2011 mit einer durchschnittlichen realen Rate von mehr als 7%. Basis des Aufschwungs waren die starke globale Nachfrage nach argentinischem Soja, die gute Entwicklung des wichtigsten Handelspartners Brasilien sowie eine expansive Wirtschaftspolitik.

*Autor: Carl Moses, Germany Trade & Invest, Buenos Aires

Chile

Chile

Chile setzt Aufwärtstrend unbeirrt fort

Santiago de Chile (gtai) - Chile hat 2012 trotz ungünstiger globaler Rahmenbedingungen die Wachstumserwartungen übertroffen. Für 2013 prognostiziert die Zentralbank einen Anstieg des BIPs um 4,8%. Damit präsentiert sich Chile im internationalen Vergleich stark; 2012 zählte das Land laut Internationalem Währungsfonds zusammen mit Bolivien und Peru zu den wachstumskräftigsten Volkswirtschaften in Südamerika.
*Autor: Siegfried Ellermann, Germany Trade & Invest, Santiago de Chile

Kolumbien

Kolumbien

Kolumbien bleibt auf Wachstumskurs

Bonn (gtai) - Nach dem Boomjahr 2011 wuchs die kolumbianische Wirtschaft 2012 etwas moderater. Mit einem Anstieg des BIPs um 3,9% von Januar bis September 2012 blieb das Land leicht hinter den Erwartungen zurück. Für das Gesamtjahr 2012 wird das Wachstum auf gut 4% geschätzt. Dabei entwickelten sich der Bergbau (+7,2%) und der Erdölsektor (+6,0%) weiterhin stark. Allerdings führten die hohen Ausfuhren von Rohstoffen zu einer Aufwertung des kolumbianischen Peso. Infolge verlor vor allem die Industrie an Wettbewerbsfähigkeit. Sie stagnierte in den ersten neun Monaten 2012, auch der Bausektor wuchs nur um 0,6%.
* Autor: Edwin Schuh, Germany Trade & Invest, Bonn

Peru

Peru

Peru Rohstoffe und Binnennachfrage sind Perus Wachstumsmotoren

Santiago de Chile (gtai) - Das peruanische BIP wird laut offiziellen Angaben 2013 um rund 6% zunehmen. Davon profitieren sämtliche Bereiche: Sowohl die wichtigen Industriesektoren, als auch Verbraucher und Investoren erwarten gute Konjunkturaussichten. Hohe internationale Rohstoffpreise verschaffen dem Andenstaat ein dickes Devisenpolster und garantieren damit die Finanzierung der erforderlichen Importe.
*Autor: Siegfried Ellermann, Germany Trade & Invest, Santiago de Chile