AHK Chile organisiert Deutschlandbesuch hochrangiger Vertreter aus Wirtschaft und Politik Chiles

03.06.18 Aktuelles
© Getty Images/IPGGutenbergUKLtd

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Vom 3. bis 6. Juni ist eine 20-köpfige Delegation chilenischer Entscheider aus Politik und Wirtschaft in München und Berlin unterwegs, um dort die Startup-Szene zu erkunden und zu erfahren, wie deutsche Unternehmen und Wirtschafts- und Finanzinstitutionen innovative Entwicklungen und Geschäftsmodelle zielgerichtet voranbringen.

Zur Delegation gehören nicht nur chilenische Venture Capital Vertreter, sondern auch der AHK Vorstand, Unternehmer und der Präsident von Endeavor Chile, Christoph Schiess, der chilenische Präsident des Industrieverbandes SOFOFA, Bernardo Larraín und der Leiter der chilenischen Exportförderung und ehem. Botschafter in Deutschland Jorge O’ Ryan.

Auf dem auch von der bayerischen Repräsentanz für Südamerika unterstützten Programm stehen Gespräche mit dem bayerischen Wirtschaftsministerium und Invest Bavaria, Besuche bei BMW Startup Garage, Siemens Next 47 und Wayra Deutschland in München. In Berlin trifft die Gruppe mit dem Bundesverband deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften, Axel Springer Corporate Venture und der Deutschen Bank zusammen. Im Quartier der Zukunft werden dann deutsche Startups die Chance haben, vor potentiellen chilenischen Investoren zu pitchen.  Diese Aktivität ist ein besonderes Anliegen der AHK Chile, die seit etwa einem Jahr auch in Chile verstärkt mit Startups zusammenarbeitet und selbst direkt mit einem deutschen Startup bei der Entwicklung einer neuen digitalen Membership-Plattform kollaboriert. Auch seitens des DIHK Referats “New Economy & Startups” findet die Initiative Unterstützung.

Laut Aussagen von Cornelia Sonnenberg, Geschäftsführerin der AHK Chile, tragen solche Initiativen nicht nur dazu bei, dass der Standort Deutschland positioniert wird, sondern dass auch gemeinsame Projekte und Geschäfte entstehen, die der Wirtschaft beider Länder zugute kommen. “Wir sehen ausserdem, dass sich uns unter den Startups eine ganz neue Generation von Kammermitgliedern erschliesst, die eine vollkommen andere Denke einbringen und auch unsere traditionellen Aktivitäten kritisch hinterfragen. Gleichzeitig aber bieten die AHKs den Startups die für sie so notwendigen Netzwerke und den Zugang zu Unternehmen und Investoren. Es ist also eine absolute Win-Win-Situation, die wir so ganz proaktiv erschliessen. Wenn nun ausserdem chilenische Investoren bereit sind, sich in deutschen Startups zu engagieren, erfüllen wir doch am besten unseren Auftrag als binationale Organisation, die wirtschaftliche Entwicklung in beiden Ländern zu stärken.”  

Im Oktober diesen Jahres findet die 2. “Start.up! Germany”-Roadshow statt, bei der junge Gründer aus aller Welt in Begleitung der AHKs nach Deutschland resien, um dort mit Mittelständlern, Corporates und Investoren zusammen zu kommen. Auch hier wird die AHK Chile eine aktive Rolle übernehmen und die “Digitale Brücke” zwischen Old und New Economy beider Länder bauen.